Bundestagswahl 1


3 Artikel.
- Wählen in Deutschland: wie geht das?
- Programm-Vergleich: Was Parteien versprechen
- Nichtwähler bei Bundestagswahl stärkste Fraktion?

Wählen in Deutschland: Wie geht das?

Das deutsche Wahlsystem ähnelt keinem anderen in Europa.
Nach dem Grundgesetz Artikel 38, Absatz 1 ist die Wahl in Deutschland:
« allgemein, frei, gleich und geheim ».
Um in Deutschland wählen zu dürfen, muss man mindestens 18 Jahre sein.
In Deutschland wählt das Volk nicht direkt den Bundeslkanzler, sondern die Abgeordneten, die wiederum den Willen des Volkes repräsentieren. So werden alle politischen Eintscheidungen durch die Stellvertreter des Volkes, also die Abgeordneten, getroffen.
Der Bundestag besteht aus 598 Abgeordneten, die der Volk mit Hilfe der zwei Stimmenzetteln wählt.
Die Hälfte der Sitze werden von einzelnen gewählten Kandidaten besetzt und die restlichen fünfzig Prozent sind der Parteien zugestellt. Insgesamt sind 16 Pateien im Bundestag vertretet.
Im Gegensatz zu Frankreich geben die deutschen Wähler zwei Stimmen ab. Eine Stimme geht an einen Kandidaten, die zweite Stimme wird einer Partei zugeschrieben.
Die zweite Stimme wird jedoch als wichtiger angesehen, da sie über die Zusammensetzung des Bundestages entscheidet. Dadurch hat die Partei, die die meisten zweiten Stimmen gewinnt, bei politischen Entscheidungen des Bundestages die Oberhand.

Die Überhangmandate sind dazu da, Stimmen von den direkt gewonnen Mandaten im Bundestag auszugleichen. Damit es nicht mehr Abgeordnete für die Erststimme sind, werden die Sitze mit Ausgleichmandaten für die Zweitstimme ausgeglichen. Diese treten nur ein, wenn es im Bundestag mehr Direktmandate als Parteien sind. Ein solcher Fall geschieht regelmäßig. Der Nachteil der Ausgleichmandate ist, dasss der Bundestag massiv anwachsen könnte. Nach Rechnungen könnte die Wahl im September 700 Abgeordnete Bundestagsmandaten haben.

Die Fünf Prozent Hürde wurde nach den Jahren 1920 eingestezt. Es ist eine Mindestanforderung um ins Parlament einzuziehen, dessen Prinzip in anderen Ländern ebenfalls wiedergefunden wird.
Sie dient dazu eine Zersplitterung der Partein-Landschafft zu verhindern.
Dennoch wird diese Hürde sehr kritisiert. Tatsächlich werden viele Stimmen dadurch ungültig.

Zoé, Marina , Elsa, Cassiani, Eleonor

Die verschiedenen Parteien

Bald finden in Deutschland die Bundestagswahlen statt. Oft hört man die Namen der größten Parteien sowie die Union oder die SPD. Dennoch gibt es mehr Parteien als man denkt. In diesem Artikel werden wir Euch die wichtigsten Parteien und ihre Programme vorstellen.

In den wichtigsten Gruppierungen findet man die Union, die SPD, die FDP, die Grünen und die AfD. Jetzt fragen sich viele, was diese Parteien versprechen.

Im Thema Flüchtlingspolitik gibt es Gemeinsamkeiten in den Programmen der Union und der SPD. Die Union ist sich darüber einig, die Flüchtlingsanzahl solle mit den Jahren niedrig bleiben und die Abschiebungen sollen erhöht werden. Die SPD stimmt zu und sagt die anderen europäischen Länder sollen mehr Flüchtlinge aufnehmen. Die AfD schlägt eine strenge Flüchtlingszpolitik vor. Da dies eines der Hauptthemen der AfD ist, wollen sie viele Maßnahmen ergreifen. Dazu gehören eine Mindestquote der Abschiebungen und den Familiennachzug zu vermeiden.
Zur Sicherheitsfrage gibt es Gemeinsamkeiten zwischen der Union und der SPD. Beide wollen 15 000 zusätzliche Polizeibeamte sowie die Erhöung der Anzahl an Sicherheitskameras in öffentlichen Plätzen. Die Union möchte das Verteidigungsbudget um 2% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) steigern. Die Linke möchte im Gegensatz eine Senkung der Militärausgaben.
Natürlich ist die Umwelt für die Grünen der Schwerpunkt ihres Wahlprogrammes. Die Grünen versprechen, dass Deutschland 2030 keine Kohle mehr benutzen wird, um damit Strom zu erzeugen. Für die Partei ist heute der Klimaschutz das Wichtigste für Deutchland. Die Union will ihre Fortschritte für den Umweltschutz verfolgen aber mit wirtschaftlichem Interesse. Zusammen mit der SPD will die Union den Ausbau der erneuerbaren Energien fortsetzen.
In Deutschland gibt es mehrere Pateien, die verschiedenen Wahlprogrammen folgen. Die Bildung spielt vor allem im Wahlprogramm der FDP eine entscheidene Rolle. Auch die SPD will die Bildung reformieren.
Arbeit
Die Union will den bereits erreichten Zustand der geringen Arbeitslosigkeit und der wachsenden Wirtschaft noch mehr verbessern in dem sie Arbeit durch Wirtschaft fördern. Dass heißt, sie wollen, die Beschäfttigungszahlen erhöhen und die Bürokratie beim Mindestlohn abbauen. Die SPD will die sachgrundlose Befristung abschaffen, damit Männer und Frauen gleich bezahlt werden. Die FDP hingegen verteidigt einen flexiblen Arbeitsmarkt bei dem Befristungen und Leiharbeiten dazu gehören. Was die Rente angeht, sieht die Union keine Reformen vor. Die SPD jedoch nimmt dieses Thema als eines der wichtigsten in ihrem Wahlprogramm. Sie meint, man sollte das Renteneintrittsalter lassen und die Beiträge stabil halten.
Alle Parteien versprechen niedrigere Steuern. Die Union zum Beispiel verspricht einen Spritzensteuersatz von 42%, der aber nur ab 60000 Euro zu versteuerndem Einkommen greifen soll. Die FDP sieht Steuersenkungen in len Einkommensgruppen.

Victor, BurhanDine, Metin, Alexandre, Paul

Die Nichtwähler

Die Nichtwähler als stärkste Fraktion?

Werner Peters hat die Partei « Nichtwähler »gegründet.
Dank dieser Partei können Bürger whälen gehen, auch wenn sie nicht wissen, wen sie wählen möchten. Oder wenn sie sich nicht für Politik interessieren.
Die Nichtwähler sind Leute, «die relativ gleichgültig und die sich nicht für politik interessieren.» Sie fordern/möchten, dass das System sich ändert, aber ob die SPD oder die CDU gewählt wurde; ist gleichgültig fur die Nichtwähler. Das System wird sich nicht ändern.
Seit 1972 verringert sich die Wahlbeteiligung. Bei den beiden Bundestagswahl 2009 und 2013 sind nur respektiv 70,8 und 71,5 den Bürgen wählen gegangen.
Die Leute wählen nicht, weil sie die Ideen von den Kandidaten nicht mögen.Sie beschreiben sich eher mit dem Wort « Wähler auf Urlaub». Sie gehören für den Parteienforscher Güllner zu den so genannten sporadischen Nichtwhälern. .
Manfred Güllner sieht bei diesen Nichtwaehlern natürlich kein Problem von Radikalisierung aber eher, dass diese Leute, die nach Selbsteinschätzungen glauben, sie seien nur Wähler auf Urlaub, auf Dauer überhaupt nicht mehr wählen gehen.
Um diese Lage zu ändern, könnte man zum Beispiel eine einfachere und verständlichere Politiksprache benutzen, damit die Wähler besser verstehen was und wofür sie wählen.
Es gibt in Deutschland keine Mindestwahlbeteiligung, das heißt es gibt keine Grenze an absoluten Stimmen, unter der die Wahl ungültig wäre. Falls die Nichtwähler am 24. September ’gewinnen’ und die Wahlbeteilung unter 70 Prozent sink,t macht es keinen Unterschied, ein Bundeskanzler wird trotzdem an diesem Tag gewällt, trotz eines schwachen Zinssatzes .
Die Nichtwähler werfen Frau Merkel vor, dass sie keine Vorstellung hat, wie es weitergehen soll. Sie kommt mit dem heutigen System sehr gut damit zurecht. Der Gründer der „Partei der Nichtähler“, Werner Peters, erklärt, dass Angela Merkel sowieso gewählt wird, weil Sie eine gute Känzlerin ist. Deshalb gibt es einen Aufruf zur Wahlverweigerung.
Um die Walhbeteilung zu dynamisieren, verwenden die verschiedenen Partaien Plakatte, Briefe, und vieles mehr. Sie veranstalten Fernsehdebatte, in der Hoffnung, die Leute werden am Sonntag wählen gehen!

Louis, Guillaume, Enma, Colombe, Max


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